Unsere Spezialisten stehen Ihnen zur Seite.
  • Gesellschaftsrecht und Unternehmensgründungen
  • Wir beraten und vertreten Klienten in allen gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten. Die Gründung von Gesellschaften, die Beratung von Mehrheits- und Minderheitsgesellschaftern bei gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen, bis hin zur Vorbereitung von Haupt- oder Generalversammlungen und Aufsichtsratssitzungen genauso wie die firmenbuchmäßigen Erledigungen erfolgt unter Berücksichtigung unterschiedlicher gesellschaftsrechtlicher Strukturen und der damit zusammenhängenden steuerrechtlichen Fragen.

    Im Vorfeld einer Gesellschaftsgründung ist unter Berücksichtigung der Zielvorstellungen der Gründer sowie der steuer- und vermögensrechtlichen Rahmenbedingungen die Frage der Rechtsform der Gesellschaft zu klären. Nicht immer stellen Kapitalgesellschaft wie die AG und die GmbH die zur Zweckerreichung bestmögliche Gesellschaftsform dar, sondern können auch Personengesellschaften (OHG, OEG, KG, KEG) oder eine Verknüpfung beider Gesellschaftsformen für die Intentionen der Gründer besser geeignet sein.

    Zu einem weiteren Schwerpunkt unserer gesellschaftsrechtlichen Beratung zählt der Bereich der Umgründungen (Umwandlung, Spaltung, Verschmelzung und Einbringung sowie die Strukturierung und Gliederung von Unternehmenskäufen).
  • Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen
  • Das gerichtliche Sanierungsverfahren bietet sowohl in der Form des Verfahrens mit Eigenverwaltung wie auch in der Form des Verfahrens ohne Eigenverwaltung ausreichende Instrumentarien, um ein Unternehmen das wirtschaftliche Überleben zu sichern, wenn man sie rechtzeitig in Anspruch nimmt. Das moderne Insolvenzrecht ist nicht mehr auf die Unternehmensliquidation sondern vielmehr auf die Unternehmens- und Arbeitsplatzerhaltung ausgerichtet.
    Eine rechtzeitige, sorgfältige Vorbereitung sowie anwaltliche Beratung vergrößert nicht nur die Chancen, eine Sanierung und Entschuldung zu erzielen, sondern reduziert das zivilrechtliche und strafrechtliche Haftungsrisiko des Unternehmers und führt zum Aufbau eines neuen Vertrauensverhältnisses gegenüber den Gläubigern.
  • Arbeits- und Sozialrecht
  • Das Arbeits- und Sozialrecht ist eine der meist unterschätzten Materien der österreichischen Jurisprudenz; dies liegt wohl daran, dass nur wenige Spezialisten sich im Normendschungel des Arbeitsrechtes sowie des ASVG ebenso orientieren können, wie sie eine effiziente und umsichtige Vertretung im gänzlich zersplitterten Arbeitsrecht sicher stellen können. Durch die ständige praxisorientierte Lösung von kompliziertesten Rechtsproblemen in diesen Materienbereichen ist die bestmögliche Beratung und Vertretung auch im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts sichergestellt.

    Wir beraten und vertreten regelmäßig in Fragen des kollektiven Arbeitsrechtes, insbesondere auch im Zusammenhang mit der Erstellung von Betriebsvereinbarungen und Sozialplänen, sowie im Bereich des Individualarbeitsrechts. In unserer Gesellschaft gibt es wohl niemanden mehr, der nicht mit Rechtsfragen beim Abschluss eines Dienstvertrages, anlässlich der Auflösung eines Dienstverhältnisses oder aber mit Fragen im Zusammenhang mit dem Kostenersatz aus der gesetzlichen Krankenversicherung sowie mit der gesetzlichen Pensionsversicherung konfrontiert ist. Dieser Materienkomplex reicht jedoch weit über die "alltäglichen" Fragen hinaus und umfasst naturgemäß auch Fragen des Betriebsüberganges, der Einleitung eines Insolvenzverfahrens und dem Schicksal der dabei erfassten Arbeitsverträge. Derartige Fragen sind nicht nur für den Arbeitnehmer von existentieller Bedeutung, sondern stellt deren Abklärung auch für den Unternehmer, der ein Unternehmen erwirbt eine unabdingbare Voraussetzung dar.

    Neben dem privatrechtlichen Sektor des Arbeitsrechtes wird von unserer Kanzlei insbesondere der Bereich des öffentlichen Dienstrechtes bearbeitet. Die Vertretung von öffentlich rechtlichen Dienstnehmern erfolgt sowohl gegenüber dem Dienstgeber, wie aber auch insbesondere vor den Höchstgerichten.
  • Öffentliches Vergaberecht
  • Durch die Europäische Union wurde mit unterschiedlichsten Richtlinien das Rechtsgebiet der öffentlichen Auftragsvergabe normativ erfasst. In Österreich wurde einerseits mit dem Bundesvergabegesetz und andererseits durch die Landesvergabenachprüfungsgesetze der EU-rechtliche Normenkomplex im wesentlichen innerstaatlich umgesetzt. Aufgrund der massiven Bautätigkeiten der öffentlichen Hand, sowie von Unternehmen und Institutionen mit wesentlichen Einfluss der öffentlichen Hand kommt diesem Materienbereich eine nachhaltige Bedeutung zu.

    Das Ziel des Vergaberechtes ist es, einen öffentlichen Auftraggeber bei der Auftragsvergabe von Dienstleistungen, Konzessionsverträgen und Bauaufträgen im wesentlichen so zu stellen, wie einen Privaten, um den Kräften des freien Wettbewerbes sowie der Gleichbehandlung nach dem Bestbieterprinzip einen kontrollierten freien Lauf zu lassen .

    Für den öffentlichen Auftraggeber ist es von wesentlichen Bedeutung, eine Auftragsvergabe auf der Grundlage der gesetzlichen Normvorgaben abzuwickeln. Dabei steht die Wahl des Vergabeverfahrens neben der Gretchenfrage, ob die Normen für die öffentliche Auftragsvergabe überhaupt anwendbar sind, im Vordergrund.

    Für den Professionisten, der am Vergabeverfahren teilnimmt bzw. teilzunehmen beabsichtigt, bedarf es nicht nur der Abklärung der Frage, ob die Entscheidungen der vergebenden Stelle rechtsrichtig sind, sondern wird seinem legitimen Interesse nach Rechtsschutz durch unsere Vertretungstätigkeit Rechnung getragen.

    Die intensive Auseinandersetzung mit den komplexen Fragen des Vergaberechts ermöglicht Ihnen eine österreichweite bestmögliche Beratungs- und Vertretungstätigkeit, mit der der Rrechtszersplitterung des Materienkomplexes Rechnung getragen werden kann; oberste Priorität dabei ist eine sachgerechte Rechtsdurchsetzung .
  • Mergers & Aquisitions
  • Wir beraten Käufer und Verkäufer in allen rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit einem Unternehmenskauf und Erwerb von Beteiligungen (Mergers & Acquisitions), aber bei Fusionen und Joint-Venture Projekten.

    Im Bestreben, unsere anwaltliche Beratung an kommerziellen Zielsetzungen zu orientieren, begleiten wir unsere Mandanten sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite bei Unternehmenstransaktionen bei der Verhandlungsführung und bei der Ausarbeitung sonstiger Dokumente. Dies umfasst auch die sorgfältige und rasche Durchführung der juristischen Überprüfungen von Unternehmen, für die ein Kaufinteresse besteht (Due-Diligence-Untersuchungen). Wir erledigen Registereingaben und vertreten in kartellrechtlichen Verfahren. Die enge Zusammenarbeit mit renommierten Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern rundet die Beratung auf steuerrechtlichem Gebiet ab.

    Die Anwälte der Kanzlei beraten ihre Klienten in allen rechtlichen Aspekten einer Transaktion unter Einbeziehung sämtlicher Bereiche des Gesellschaftsrechtes sowie des Arbeits-, Umwelt-, Miet- und Kartellrechts.

    Mit dem am 1.1.1999 in Kraft getretenen Übernahmegesetz wurde ein für den Erwerb von Beteiligungen an börsenotierten Unternehmen wichtiger Bereich geregelt. Aufgrund unserer Erfahrung mit Beratungstätigkeiten erstellen wir nicht nur die notwendige Dokumentation für öffentliche Übernahmeangebote sondern vertreten auch vor der Übernahmekommission.
  • Banken- und Kapitalmarktrecht
  • Geniale Geschäftsideen erfordern für ihre Umsetzung nicht nur einen finanzkräftigen Partner sondern auch eine optimale Umsetzung, die die wechselseitigen Interessen bestmöglich sichert. Bei der Abwicklung komplexer Projektfinanzierungstransaktionen, an der häufig mehrer Vertragspartner beteiligt sind, liegen unsere Schwerpunkte in der Erstellung eines umfassenden Vertragswerkes unter Berücksichtung der Sicherungsbedürfnisse des jeweiligen Vertragspartner. Jedenfalls nehmen wir unter Einbeziehung führender Wirtschaftsprüfungskanzleien eine umfassende Bewertung aller rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen vor.

    Im Rahmen der Beratung von Banken und Schuldnern in allen Rechtsfragen, die mit dem österreichischen Kapitalmarktrecht in Zusammenhang stehen erarbeiten wir die Verträge für sämtliche Finanztransaktionen, insbesondere bei Kapitalmarkttransaktionen, Emissionen von Schuldverschreibungen oder Beteiligungspapieren und ähnlichen.

    Bei der Betreuung von Kapitalgebern und Banken bei der Strukturierung von Venture Capital-Finanzierungen führen wir Due Diligence Prüfungen als Voraussetzung für eine objektive Entscheidungsgrundlage durch, wobei auch die Beratung über die geeignete rechtliche Struktur des Zielobjektes nach Einstieg des Kapitalgebers unter Beachtung von Exit-Strategien erfolgt.
  • Stiftungsrecht
  • Die Privatstiftung ist ein Rechtsträger, dem vom Stifter ein Vermögen gewidmet ist, um durch dessen Nutzung, Verwaltung und Verwertung der Erfüllung eines erlaubten und vom Stifter bestimmten Zwecks zu dienen; Sie genießt Rechtspersönlichkeit und muss ihren Sitz im Inland haben. (§ 1 Abs. 1 PSG).

    Struktur, Zweck und Aufgaben der Stiftung sind in einer Satzung niedergelegt. Mit der Übertragung von Vermögen auf die Stiftung gibt der Stifter seine Verfügungsbefugnis darüber endgültig auf; von nun an ist allein der in der Satzung niedergelegte Stiftungszweck - "Stifterwille" - maßgebend. Die Privatstiftung darf, von bloßen Nebentätigkeiten abgesehen, keine gewerbsmäßige Tätigkeit ausüben. Die Privatstiftung eignet sich besonders für die geordnete Nachlassplanung, sei es, dass die Kontinuität für Unternehmen gewahrt werden soll, sei es, dass die Erbfolge einer besonderen Regelung zugeführt werden soll. Mit einer Privatstiftung kann unabhängig vom Ab- und Erleben von Gesellschaftern der Bestand eines Unternehmens ebenso wie laufende Ausschüttungen an den Begünstigten gesichert werden. Stiftungen können aber auch im Bereich des Arbeitsrechtes vielseitig eingesetzt werden.

    Die Vermögensübertragung auf Privatstiftungen durch den Stifter wie auch Auszahlungen an den Begünstigten unterliegen einem ermäßigten Steuersatz. Daneben können vielfältige weitere Steuervorteile genutzt werden.

    Die Privatstiftung wird vom Stiftungsvorstand vertreten und verwaltet; für den Stiftungsvorstand gelten ähnliche Regeln wie für Geschäftsführungsorgane von Handelsgesellschaften. Die Stiftungsbehörden führen auch die Aufsicht über die Stiftungen. Sie wachen unter anderem über die Einhaltung des Stifterwillens durch die Organe, insbesondere nach dem Tod des Stifters. Die Stiftungsaufsicht ist auch bei Satzungsänderungen zu beteiligen, die auf Grund veränderter Umstände erforderlich werden können. Die Stiftung ist grundsätzlich auf Dauer angelegt; deshalb muss sie ihr Vermögen sicher und ertragbringend anlegen und darf es nur in Ausnahmefällen verbrauchen.

    Unsere Kanzlei steht sowohl für eine umfassende Beratung wie auch zur Übernahme von Funktionen in einer Stiftung zur Verfügung.
  • Ehe- und Familienrecht
  • Der Bereich des Ehe- und Familienrechtes hat in letzter Zeit einen massiven Umbruch erfahren, der im wesentlichen auch auf gesellschaftliche Umänderung zurückzuführen ist. Stichworte in diesem Zusammenhang bilden beispielsweise die gemeinsame Obsorge nach der Ehescheidung oder aber auch das Gewaltschutzgesetz mit der Möglichkeit der Wegweisung des gewaltsamen Ehepartners oder aber nicht zuletzt auch die Herabsetzung der Volljährigkeit auf die Vollendung des 18. Lebensjahres.

    Im Zusammenhang einer Ehescheidung sind zumeist umfangreiche, komplexe Rechtsfragen zu lösen. Es gilt dabei eine für sämtliche beteiligten Teile sinnvolle und wirtschaftlich tragbare Lösung zu finden. Im Vordergrund unserer Tätigkeit steht dabei die Abklärung der Obsorgefrage, die Beurteilung des Unterhaltes für die gemeinsamen Kinder sowie die Beurteilung von Fragen des Besuchsrechtes. Im engen Zusammenhang damit stehen naturgemäß auch Fragen des Ehegattenunterhaltes, wie aber auch Fragen im Zusammenhang mit der Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse anlässlich einer Ehescheidung.

    Eine Vertretung in familien- und eherechtlichen Angelegenheiten setzt jedoch nicht nur die Fachkenntnis für diese gesetzliche Materie voraus, sondern bedarf es auch einer entsprechenden psychologischen und menschlichen Einfühlsamkeit, um die Probleme des Betroffenen einer Lösung zuführen zu können. In unserer Kanzlei finden Sie sowohl diese menschlich emotionale Betreuung, wie aber aufgrund der ständigen Tätigkeit in diesem Fachbereich auch die entsprechende fachliche Professionalität und Kompetenz.
  • Erbrecht, Verlassenschaftsabhandlungen
  • Dem Erbrecht kommt aufgrund des wachsenden Wohlstandes in unserer Gesellschaft nachhaltige Bedeutung zu. Wesentlicher Bestandteil der Beratungs- und Vertretungstätigkeit unserer Kanzlei ist die prophylaktische streitvermeidende Vermögensregelung zu Lebzeiten. Neben allgemeiner Beratungstätigkeit werden wir vor allem bei der Errichtung von Testamenten, Kodizilen, Erbverträgen, Erbpachtverträgen sowie bei der Gründung von Stiftungen von Todes wegen tätig.

    Die Sicherstellung einer umfassenden Beratung und Vertretung bildet eine wesentliche, tragende Säule der Tätigkeit unserer Kanzlei. Insbesondere im Bereich des Erbrechtes wird daher im Zusammenhang mit Vermögensübertragungen immer wieder auf die Rechtsfigur des Erb- und Pflichtteilsverzichtes zurückgegriffen um spätere erbrechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. In diesem Zusammenhang spielen naturgemäß auch Fragen der Alterssicherung und des Steuerrechts eine wesentliche Rolle.

    In Ergänzung unserer Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechtes werden von uns nicht nur Verlassenschaftsabhandlungen durchgeführt, sondern auch die bestmögliche Vertretung im Verlassenschaftsverfahren sowie bei Erbrechtsstreitigkeiten sichergestellt.
  • Immobilien-, Bauträger- und Mietrecht
  • Das Immobilien-, Bauträger- und Mietrecht ist in Österreich zu einer der komplexesten Materien im normativen Bereich geworden. Einzelfallentscheidungen durch den Obersten Gerichtshof tragen dazu bei, dass die Übersichtlichkeit über den Normenbestand, wie aber auch über die Judikatur nur mehr jenen Vorbehalten bleibt, welche sich intensiv und ständig mit der Materie auseinandersetzen. Sie haben bei uns die Sicherheit und Gewähr, dass Ihnen Spezialisten, welche ständig mit dieser Materie befasst sind, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Unsere Kanzlei wickelt nicht nur Liegenschafts- und Eigentumswohnungskäufe ab, sondern beratet und vertritt auch in mietrechtlichen Fragen. Die umfangreiche Vertretungstätigkeit für Vermieter einerseits und Mieter andererseits garantiert eine kompetente Beratung, die bei der Lösung von Rechtsfragen auch unterschiedlichste Gesichtspunkte zu berücksichtigen vermag.

    Die Anbindung an das Grundbuch sowie an die Digitale Katastermappe ermöglicht ihnen eine kurzfristige Orientierung über Eigentumsverhältnisse, Belastungen der Liegenschaft, Rechte die mit dem Eigentum in Verbindung stehen, die Größe, Lage und Nutzungsart der Liegenschaft. Unsere intensive Tätigkeit im Bereich des Bau- und Raumordnungsrechtes garantiert ihnen darüber hinaus die bestmögliche, allumfassende Klärung von Rechtsfragen beim Immobilienerwerb sowie bei der Immobilienverwaltung.
  • Bau- und Raumordnungsrecht
  • Das Bau- und Raumordnungsrecht schafft im wesentlichen die Grundlagen für die Errichtung eines Gebäudes auf einer Liegenschaft. Dem Bauwerber muß vor Beginn seiner Bautätigkeit klar sein, welche Voraussetzungen er erfüllen muß, um den strengen Standards des Bau- und Raumordnungsrechts seines Bundeslandes Rechnung zu tragen.

    Gleichzeitig wird durch das Bau- und Raumordnungsrecht dem Nachbarn ein weitreichender öffentlich rechtlicher Schutz seiner Interessen gewährt. Hier stehen Fragen des Immissionschutzes ebenso im Vordergrund wie Fragen der Flächenwidmung und des Ortsbildschutzes.

    Unsere Kanzlei konzentriert ihre Vertretungs- und Beratungstätigkeit auf die Rechtsdurchsetzung des Bauwerbers wie aber auch auf die Rechtsdurchsetzung der betroffenen Nachbarn. Darüber hinaus Schreiten wir verstärkt auch bei Flächenplanrevisionen und Enteignungsverfahren ein.
  • Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht
  • Der Komplex des Schadenersatz- und Gewährleistungsrechts umfasst neben der außergerichtlichen und gerichtlichen Geltendmachung von Bauschäden naturgemäß auch die außergerichtliche und gerichtliche Abwicklung von Verkehrsunfällen sowie die Wahrung der Rechte des Gläubigers bei mangelhafter Lieferung.

    Das Bestreben unserer Kanzlei ist es, unter Vermeidung gerichtlicher Auseinandersetzungen, schnelle, wirkungsvolle, effiziente und wirtschaftlich sinnvolle außergerichtliche Lösungen zu erzielen. Die gerichtliche Klagsführung soll ihrem Zweck entsprechend nur das äußerste Mittel zur Rechtsdurchsetzung sein.
  • Schiedsgerichtsbarkeit
  • Jede Privatperson und jedes Unternehmen hat die Möglichkeit, insbesondere wirtschaftliche Rechtsstreitigkeiten statt von einem staatlichen Gericht von einem Schiedsgericht entscheiden zu lassen. § 577 ZPO lässt ein Schiedsverfahren grundsätzlich für alle vermögensrechtlichen Streitigkeiten und im übrigen für alle Streitigkeiten, die einer vergleichsweisen Regelung zugänglich sind, zu.

    Schiedssprüche und Vergleiche sind dann ebenso wie Urteile von staatlichen Gerichten vollstreckbar (§ 595 ZPO), sogar auf internationaler Ebene ist die Vollstreckbarkeit aufgrund der New Yorker Konvention 1958 (UN-Übereinkommen vom 10. 6. 1958) gewährleistet.

    Im internationalen Wirtschaftsverkehr sind bereits über 80 % aller Verträge mit einer Schiedsvereinbarung versehen . Dort werden die Vorteile der größeren Flexibilität, der Schnelligkeit und letztlich auch der niedrigeren Kosten konsequent genutzt. Für die Schiedsgerichtsbarkeit sprechen weiters folgende Gesichtspunkte:

    + Die Parteien haben die Möglichkeit, die Schiedsrichter selbst auszuwählen und können somit sicherstellen, dass diese über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf den zu entscheidenden Streit verfügen. Insbesondere können Sie einen in Schiedssachen besonders erfahrenen Richter auswählen.

    + Das Schiedsverfahren ist in der Regel schneller beendet. Dies resultiert daraus, dass die Parteien die Möglichkeit haben, den Verfahrensablauf zu bestimmen. Zudem gibt es im Schiedsverfahren nur eine Instanz. Das erste Urteil ist die endgültige Entscheidung.

    + Dadurch ist das Schiedsverfahren in der Regel auch kostengünstiger als ein Verfahren vor den stattlichen Gerichten.

    + Parteien bestimmen Ort und Zeit des Verfahrensablaufs. Das Schiedsgericht kann auf Wunsch der Parteien Verhandlungen, Beweisaufnahmen oder sonstige Zusammenkünfte an jedem geeignetem Ort und zu jeder Zeit abhalten.

    + Die Parteien bleiben auch Herren des Verfahrens. So können die Parteien des Schiedsverfahrens die von den Beschränkungen der ZPO oder anderer Verfahrensordnungen befreien. Bei internationalen Streitigkeiten kann u.a. das für die Streitentscheidung maßgebliche Recht von den Parteien vorgegeben werden.

    + Ein besonderer Vorteil für gesellschaftsinterne Streitigkeiten stellt nach unseren Erfahrungen als Schiedsrichter die Nichtöffentlichkeit des Verfahren dar, da interne Unternehmensdaten nicht Dritten zugänglich gemacht werden, was in einem grundsätzlich öffentlichen Verfahren vor den stattlichen Gerichten nicht vermeidbar wäre. Es wird gewährleistet, dass Geschäftsgeheimnisse gewahrt werden und sichergestellt wird, dass Informationen über Tatsachen oder Umstände, die sich negativ auf den Geschäftsverkehr der Unternehmen auswirken könnten, nicht an die Öffentlichkeit gelangen

    Die Partner unserer Kanzlei sind als Parteienvertreter, Vorsitzende und von Parteien nominierte Schiedsrichter in Verfahren vor der Internationalen Handelskammer und in "ad hoc Schiedsverfahren" tätig.